Steuerstrafrecht

Der Artikel war sehr gut geschrieben und es ging um jemanden dem es ebenso wie mir ging.
Dieser wagte auch eine Selbstanzeige nachdem er sich ebenfalls sehr schlau gemacht hatte. Was ich noch nicht wusste war, dass die Möglichkeit der Selbstanzeige unter Umständen bereits in wenigen Jahren vergangen sein könnte, weil die Gesetze vor allem im Anschluss an die berühmten Fallbeispiele schon bald umgeschrieben werden können.
Der Schreiber des Artikels schrieb außerdem, dass ich mit professioneller Unterstützung nur sehr wenig Arbeit haben würde und der Bürokratie fast vollständig entfliehen kann.
Auch der Verfasser erzählte in seinem Text von seinem Zwiespalt, da ebenfalls er nicht sicher war in wie weit das für ihn lohnenswert sein würde. Er schrieb aber dass er sich als die Anzeige zurückgenommen wurde, sehr gut gefühlt hat und ihm ein riesiges Laster von den Schultern genommen wurde.

Nachdem lesen des Artikels hatte ich einen Entschluss gefasst, ich traf mich direkt mit einem Experten und erstellte mit ihm die Selbstanzeige. Kurz darauf war das Verfahren durch, ich habe alles zurück gezahlt und bin straffrei geblieben. Ich kann diesen Schritt nur empfehlen, da ebenfalls das Gewissen stark gereinigt wird.

Ich habe einen Fehler gemacht ich habe Steuern hinterzogen und bin jetzt offiziell Steuerhinterzieher und werde nun von den Menschen mit der Schwarzer und dem Bayernboss verglichen. Nein, werde ich natürlich nicht, denn die Dinge unterscheiden sich echt bloß in wenigen Punkten. Selbstverständlich habe ich deutlich kleineres Geld hinterzogen, und bei mir hat es funktioniert mich selbst anzuzeigen.

Als des Bayernbosses Delikt an die Öffentlichkeit kam, habe ich mich sehr genau mit Steuerhinterziehung beschäftigt. Auf der einen Seite hatte ich ein paar Gewissensbisse, da natürlich im Fernsehen Steuerhinterzieher komplett durch den Dreck gezogen wurden, jedoch hab habe ich meine Entscheidung sogar aus aktuellem Blickwinke vollkommen nachvollziehen können.
Ich kam dann Schnell auf das Thema Selbstanzeige, was ja auch für den Bayern Boss von großem Interesse war, allerdings in seinem Fall nicht besonders hilfreich war, weil dieser sogar in diesem Fall falsche beziehungsweise nicht ausreichende Angaben offenlegte.

Zuerst war ich sehr skeptisch und wusste nicht ob es wirklich alles so funktionieren würde.
Je mehr ich mich allerdings mit dem Thema beschäftigte, umso mehr war ich an dem Entschluss dran, möglicherweise trotzdem genau das zu tun, weil auf irgendeine Art und Weise hatte ich schon seit der Hinterziehung stets ein schlechtes Gewissen. Allerdings hatte ich überhaupt keine Lust auf diese ganze Bürokratie und der Stress. Ich kam dann irgendwann jedoch auf einen Blogeintrag, der vom Steueroptimierer selbst verfasst wurde und in dem er schildert, wie er es getan hat.

Im Jahre 2009, ich habe meinen einen Job gekündigt und war kurz davor woanders anzufangen und hatte nicht besonders viel Geld, habe ich bei meiner Steuererklärung so einige Einkünfte weggelassen. Es handelte sich wirklich nicht um viel Geld, aber es war für meine Zwecke von großem Vorteil. Ich hatte echt Schwein, dass Vater Staat mir nicht auf die Schliche gekommen ist, denn jeder weiß ja wie man im Moment hinter her ist möglichst jeden zu schnappen, der einen Delikt im Steuerstrafrecht am laufen hat.

Die Selbstanzeige hat die Bedingung, dass der Hinterziehung noch nicht auf die Schliche gekommen ist und dass kein teuerstrafrechtliches Verfahren gegen einen läuft. Wenn man sich dann selbst anzeigt und sämtliche Hinterziehungen komplett aufzeigt, wird das Verfahren, nach einer Fristgerechten Nachzahlung mit Zinsen von sechs Prozent, beendet und der Steueroptimierer kommt ohne Vorstrafe davon.


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